Fast wöchentlich erscheinen dieses Jahr neue Smartphones aus dem Hause HTC oder Samsung. Auch wenn die Unterschiede vom Design her gravierend sind, so setzten jedoch beide Marken auf das Betriebssystem der Zukunft: Android. So auch das neue Samsung Galaxy S3, welches für nur 544 Euro bei unserem Partner GetGoods.de bestellt werden kann. Ob Samsung’s neuste Schöpfung den hohen Anforderungen gerecht wird, zeigt unser Test.
Robust und leicht
Optisch ist das Galaxy S3 im Gegensatz zum iPhone 4S oder zum Vorgänger, dem Galaxy S2 ein Augenschmaus. Erhältlich in Dunkelblau oder Weiß und ausgerüstet mit einem 4,8 Zoll AMOLED-Display wirkt das Gerät sehr edel. Das abgerundete Kunstoff-Gehäuse ist widerstandsfähig und kratztfest. So behält das Handy seinen eleganten Look auch nach mehreren Stürzen. Obwohl es mit 12 cm Bildschirmdiagonale zu den größten Smartphones gehört, die derzeit auf dem Markt sind ist es mit einem Gewicht von ca. 130 Gramm überraschend leicht(zum Vergleich ein iPhone 4S wiegt ca. 140 Gramm).
Schneller als die Konkurenz erlaubt
Dank der 4 Kerne, die im Galaxy S3 verbaut sind kommt es insgesamt auf eine Leitung von 1,4 GHz. Damit sollten Lags eigentlich sogut wie gar nicht vorkommen, hin und wieder ist es bei uns jedoch vorgekommen, dass beim Scrollen über die verschiedenen Ebenen die App-Icons erst nach ein paar Sekunden fertig geladen waren. Sollte bei einem solchen Prozessor eigentlich nicht vorkommen, stört aber auch nicht besonders. Sind die Apps aber einmal gestartet läuft alles flüssig. Getestet haben wir mehrere kleine 2D Spiele, als auch Hits aus dem Hause Gameloft wie Modern Combat 3. Bei letzterem berührte aufgrund der etwas ungünstigen Konstruktion mehrmals ausversehen die Home-Taste wodurch der Spiele-Tab sich dann schloss. Insgesamt eignet sich das neue Galaxy aber sehr gut zum Zocken. Die Farben sind hell und klar, was besonders angenehm ist.
5 GB verschwunden?
Von unserem Partner GetGoods.de haben wir freundlicherweise die 16 GB Variante des Galaxy SIII zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn man nun Daten vom PC aufs Handy übertragen will stellt sich jedoch heraus, dass von den 16 GB nur 11 übrig sind. Nehmen der Betriebsystem und die vorinstallierten Apps (darunter beispielsweise die Lieferhelden App) tatsächlich soviel Platz weg? Immerhin ist es möglich den Speicherplatz per Mico-SD-Karte zu erweitern.
Multimedia-Alles-Könner
Nebst, wie bereist angesprochen zum Spielen von Games bietet sich das Android-Smartphone auch noch perfekt zum Anschauen von Videos, Hören von Musik oder Knipsen von Fotos an. Spielfilme und Serie können direkt über den Video-Hub gekauft oder ausgeliehen werden, zahlbar allerdings nur per Kreditkarte. Die Preise sind angemessen, es ist aber auch kein Problem eigene Videos über den PC auf die interne Festplatte des Handys zu kopieren. Im Google Play Market stehen viele Video-Player-Apps zum Download bereit, sodass nahezu jedes Format unterstützt wird. Das gleiche gilt für die Musik, auch hier können beispielsweise iTunes-Song’s abgespielt werden. Die mitgelieferten In-Ear Kopfhörer erfüllen ebenfalls ihren Zweck und liefern guten Klang.
Ein Ausschnitt aus Game of Thones, welches problemlos in HD geschaut werden kann
Ausgestattet mit einer 8 Megapixel-Kamera kann das Galaxy S3 auch brillante Fotos schießen und HD-Videos aufnehmen, die sich sehen lassen können. Sowohl die durch Makro, als auch durch die normale Perspektive wurden gute Ergebnisse erzielt, wie das Beispielbilder unten zeigen. Wer gerne ein bisschen rumprobiert und seine Bilder mit Effekten verschönern will, für den steht das bekannte Bearbeitungsprogramm “Instagram” im Android-Market zum Download bereit.
Funktionen die nicht immer funktionieren
Der große Trend im Smartphone-Bereich? Nach Apple’s Siri ganz sicher die Sprach und Gestensteuerung. Auch hier versucht Samsung sein Glück mit dem so genannten S-Voice. Das funktioniert leider gar nicht bis grottenschlecht, da oft die Stimmer überhaupt nicht erkannt wird und die Fehlermeldung “Leider habe ich Sie nicht verstanden” auftaucht. Eine Lösung dafür in Form eines Updates wäre nett, insgesamt braucht das Galaxy S3 aber gar keine Sprachsteuerung, da sich mithilfe von den Widgets die meisten Dinge auch so blitzschnell erledigten lassen. Was überraschender Weise sehr gut seinen Dienst erfüllt ist die Gestensteuerung. So schaltet sich das Display beispielsweise aus, wenn euer Blick gerade nicht darauf gerichtet ist um Storm zu sparen. Kontakte anrufen wird noch einfach, ihr wählt nämlich einfach den Kontakt aus und haltet das Handy dann ans Ohr, schon wird automatisch gewählt.
Akkulaufzeit
Der Akku hält bei einer typischen Nutzung von Facebook aktualisieren im WLAN und Musik höre morgens und im Web surfen, SMS schreiben und telefonieren im Rest der Zeit ca. 7 Stunden, wer mehr will, der greift zum Galaxy Note, ebenfalls von Samsung.
Fazit:
Die 16 GB Variante ist knapp 50 Euro günstiger als das iPhone 4S von Apple und bietet dabei noch mehr Funktionen. Wer auf Siri verzichten kann und stattdessen lieber ein schlankes, edles und multimedia-starkes Smartphone sucht, der greife hier zu!






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